Schloss Höllinghofen

Das Schloss Höllinghofen ist ein im Ortsteil Voßwinkel liegendes Wasserschloss.
Die erste, historisch allerdings umstrittene Erwähnung erfolgt im Jahr 1036 in einer Urkunde von Kaiser Konrad II.
Sichere Belege über das Vorhandensein des Schlosses gibt es seit dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1371 gelang das Schloss in den Besitz der Familie Fürstenberg und ging nach mehreren Eigentümerwechsel letztendlich 1754 in den Besitz des Freiherrn von Boeselager über.
Seit 1920 ist das Schloss ständiger Wohnsitz der Familie von Boeselager und befindet sich heute im Eigentum des Freiherrn und Freifrau von Ketteler-Boeselager.

Neben dem denkmalgeschütztem Hauptgebäude gehört auf dem ca. 7 ha großen historischen Park auch die Grabkapelle St. Benediktus. Die Grabkapelle ist in einem weitläufig gelegenen Rhododendronpark und dient seit seiner Fertigstellung im Jahr 1923 als Familiengruft.
Hier ruht auch die im Jahr 1994 verstorbene Csilla Freifrau von Boeselager, die u.a. den Ungarischen Malteserdienst gegründet hat.

 

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