Wildwald erweitert Konzept

Neue Angebote in der Gesundheitsprävention. Start mit Anti-Stress-Kursus

Schon seit Jahr­hun­der­ten dient der Wald auch der Er­ho­lung der Bür­ger. Doch in der ak­tu­el­len Zeit, in der im­mer mehr Men­schen an Stress lei­den und sich schwer­tun, Ent­span­nung zu fin­den, wach­sen die An­ge­bo­te, un­ter An­lei­tung zur Ru­he zu kom­men und ge­las­se­ner zu wer­den. Die­sen Trend greift der Wild­wald Voß­win­kel auf und er­wei­tert sein Ver­an­stal­tungs­kon­zept um An­ge­bo­te in der Ge­sund­heits­prä­ven­ti­on.

Zum Start bie­tet der Wild­wald Voß­win­kel ei­nen Kurs der Yo­ga-Leh­re­rin und Stes­s­ma­nage­ment-Be­ra­te­rin Ma­ri­ta Brink­schul­te an. Un­ter dem Ti­tel „Ent­schleu­ni­gung im Wald: We­ge zu mehr Ru­he und Aus­ge­gli­chen­heit in Na­tur und Wald“ soll der Wild­wald als Ort der Ru­he nun kom­bi­niert wer­den mit Ent­span­nungs­tech­ni­ken, die ei­ne Fach­kraft den Kurs­teil­neh­mern ver­mit­telt.

Ei­ni­ge Yo­ga-Übun­gen

Die Frön­den­ber­ge­rin Ma­ri­ta Brink­schul­te wird in zwei Wo­chen-end-Ver­an­stal­tun­gen am 11./12. Ju­ni so­wie am 3./4. Sep­tem­ber den Ur­sa­chen von Stress auf den Grund ge­hen. „Im Kurs fra­gen wir uns: Was stresst mich ei­gent­lich? Und war­um? Wir er­ler­nen Selbst­ma­nage­ment-Kom­pe­ten­zen für un­se­re Ar­beits­or­ga­ni­sa­ti­on, das Zeit­ma­nage­ment und sys­te­ma­ti­sches Pro­blem­lö­sen“, sagt Ma­ri­ta Brink­schul­te, die bei den Volks­hoch­schu­len in Men­den und Un­na Yo­ga-Kur­se gibt und dar­über hin­aus auch schon Work­shops zu Stress­ma­nage­ment und Er­näh­rungs­fra­gen ge­lei­tet hat.

So wird sie den Kurs­teil­neh­mern im Wild­wald zei­gen, wie man Stress ab­bau­en kann, und zwar mit Acht­sam­keits­übun­gen, ent­span­nen­den Yo­ga-Übun­gen, Atem- und Ent­span­nungs­tech­ni­ken so­wie men­ta­lem Trai­ning . „Der Wald bie­tet hier­für das pas­sen­de Am­bi­en­te“, freut sich die 51-jäh­ri­ge Frön­den­ber­ge­rin auf ei­ne, auch für sie neue Er­fah­rung, denn im Wald hat sie bis­her noch nie Ent­span­nungs­tech­ni­ken de­mons­triert.

Neue Kraft tan­ken

Die Teil­neh­mer wer­den sich ab­seits der Tou­ris­ten­we­ge auf ei­ner Wald­wie­se ver­sam­meln und dann auf mit­ge­brach­ten Yo­ga-Mat­ten Ent­span­nungs­übun­gen ma­chen. Soll­te es reg­nen, kann man in ei­ne gro­ße, seit­lich of­fe­ne Holz­hüt­te (Wald­sta­ti­on) aus­wei­chen. Die Über­nach­tung er­folgt mit Schlaf­sack, Iso­mat­te und Kopf­kis­sen (dies al­les ist mit­zu­brin­gen) in ei­ner Hüt­te („Zie­gen­ho­tel“) im Wild­wald. Die Teil­neh­mer des An­ti-Stress-Kur­ses er­hal­ten Ge­le­gen­heit, vom All­tag kom­plett ab­zu­schal­ten. Dies gilt auch im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes, denn die Han­dys sind we­gen man­geln­den Emp­fangs mit­ten im Wald au­to­ma­tisch ab­ge­schal­tet. Die Teil­neh­mer kön­nen sich auf sich selbst be­sin­nen und so neue geis­ti­ge, kör­per­li­che und see­li­sche Kraft tan­ken.

„Den Be­reich Ge­sund­heits­prä­ven­ti­on wol­len wir künf­tig noch wei­ter aus­bau­en. Wir den­ken hier zum Bei­spiel an Be­we­gungs­an­ge­bo­te wie Nor­dic Wal­king“, ord­net Wild­wald-Ge­schäfts­füh­rer Lars Schmidt das neue An­ge­bot in das er­wei­ter­te Wild­wald-Kon­zept ein.

Entschleunigung im Wald: Wege zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit in der Natur

Ma­ri­ta Brink­schul­te lei­tet zwei Wo­chen­end-Ver­an­stal­tun­gen zum The­ma „Ent­schleu­ni­gung im Wald: We­ge zu mehr Ru­he und Aus­ge­gli­chen­heit in Na­tur und Wald“ an. Die Kur­se dau­ern von Sams­tag, 11 Ju­ni, 10 Uhr, bis Sonn­tag, 12. Ju­ni, 14 Uhr. Au­ßer­dem: Sams­tag, 3. Sep­tem­ber, 10 Uhr, bis Sonn­tag, 4. Sep­tem­ber, 14 Uhr. Der Teil­nah­me an ei­nem Kurs kos­tet 130 Eu­ro (inkl. Über­nach­tung und 1 x Früh­stück und 1 x Abend­brot - ein Mit­tag­es­sen am Sams­tag wird ex­tra be­rech­net). Um An­mel­dung wird bis Mon­tag, 6. Ju­ni, un­ter 02932 / 97230 ge­be­ten.

Nä­he­re In­fos zu den Wo­chen-end-Ver­an­stal­tun­gen fin­det man un­ter www.wildwald.de - hier in der Leis­te Ver­an­stal­tun­gen auf Son­der­ver­an­stal­tun­gen kli­cken. In­fos zur Per­son Ma­ri­ta Brink­schul­te: www.lebensbalance-brinkschulte.de

 Bericht vom 13.02.2016